Kreuzbandriss steht im Raum

"Knacken gehört": Der gesamte BVB leidet mit Konstantelias

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Gianni Konstantelias droht ein langer Ausfall. (Foto: picture alliance / HMB Media)
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30.08.2026 | 08:36 Uhr
"Das hat uns sehr getroffen", erklärt ein bedrückter Niko Kovac nach Sieg zum Bundesliga-Auftakt. Der BVB-Trainer leidet wie der gesamte Klub mit Neuzugang Giannis Konstantelias, der erst auf dem Rasen begeistert - und nun mit einer schweren Knieverletzung lange ausfallen dürfte.

Als Giannis Konstantelias völlig niedergeschlagen und humpelnd den Platz verließ, da litt auch Niko Kovac mit. "Wir sind sehr traurig und haben diesen Sieg teuer bezahlt, wenn es denn ein Kreuzbandriss sein sollte", sagte Kovac nach dem 2:0 (2:0) zum Bundesliga-Auftakt gegen den Hamburger SV, der durch die schwere Knieverletzung des griechischen Neuzugangs in den Hintergrund gerückt war. "Es sieht so aus, dass der Doktor das getestet hat und er hat kein gutes Gefühl", fügte der Trainer bezüglich eines möglichen Kreuzbandrisses hinzu.

"Das hat uns sehr getroffen, weil man schon gesehen hat, wie wichtig er sein kann", sagte Kovac. Konstantelias hatte sich kurz nach der Pause (52.) bei einem Zweikampf mit Bakery Jatta das Knie verdreht. Der 23-Jährige, der zuvor zum 2:0 (45.+1) getroffen und mit seinen Dribblings begeistert hatte, konnte zwar auf beiden Beinen das Feld verlassen, wirkte aber sehr niedergeschlagen und musste von allen Seiten aufgebaut werden. Die genaue Diagnose soll am Sonntag eine MRT-Untersuchung ergeben.

Konstantelias' Familie war vor Ort

Er habe ihn erstmal gefragt, was passiert ist, Konstantelias habe "selbst ein Knacken gehört", sagte Kovac: "Nach dem Spiel in der Kabine habe ich ihn natürlich getröstet. Er ist sehr geknickt. Seine Familie ist heute angereist, extra zum Spiel. Das, was die Fans heute von ihm gesehen haben, verspricht vieles. Und deswegen sind wir heute sicherlich, sollte sich das bestätigen, sehr traurig. Aber trotzdem werden wir ihm helfen. Ich hoffe, dass er dann möglichst noch stärker wiederkommt."

Konstantelias war für kolportierte 30 Millionen Euro Ablöse von PAOK Saloniki zum BVB gekommen, wo er einen Fünfjahresvertrag erhielt. Sollten sich die Befürchtungen eines Kreuzbandrisses bestätigen, würde Dortmund womöglich noch einmal kurzfristig auf dem Transfermarkt tätig werden. "Wir müssen uns Gedanken machen", sagte Kovac dazu. "Wir müssen schon schauen, was wäre noch möglich. Ob wir was machen, wissen wir nicht. Aber zumindest werden wir überlegen. Das ist mal klar."

Sportchef Lars Ricken erklärte ebenfalls, das man über das Thema sprechen werde. Mit Blick auf das Ende der Transferperiode am Dienstag sagte der 50-Jährige: "Zumindest haben wir uns die nächsten drei Tage nichts vorgenommen."

Verwendete Quellen: ntv.de, dbe/sid